Über das Projekt

Naomi ist Anfang 30 und erfolgreiche Fotografin.

Ihre Bilder sind digital nachbearbeitete Collagen, ihr Stil ist düster. Woher genau sie ihre Inspiration nimmt, will sie keinem verraten, doch die Leute stehen auf die in sich gekehrte Fotografin. Zur Zeit bereiten sie und ihr Galerist Henning, mit dem sie einmal eine Beziehung führte, eine Ausstellung vor, zu der namhafte Kunstkenner eingeladen sind und viele Besucher erwartet werden.

Während Henning sich auf die Vorbereitungen fokussiert, arbeitet Naomi vor allem an ihrem ersten Gemälde, welches Henning als Highlight der Ausstellung angekündigt hat. Doch sie kommt partout nicht voran, gibt es doch immer wieder Probleme, die sie – wie sie sich selbst einredet – davon abhalten. Henning sieht dadurch seinen Ruf und seine Karriere gefährdet und setzt Naomi unter Druck. Naomi verzichtet auf ihre eigene Erholung und schläft kaum.

Was sie Henning allerdings verschweigt, ist, dass sie seit Tagen von Albträumen heimgesucht wird. 

Diese Albträume sind aber nicht wirklich etwas neues und auch kein Zufall, denn in ihrer Kindheit scheint sie etwas erlebt zu haben, was sie tief verstört hat. Sie hat Probleme, sich zu öffnen, was die ohnehin schon strapazierte Beziehung zu Henning weiter belastet. Als er sie schließlich damit konfrontiert, die Beziehung beenden zu wollen, weiß sie nicht mehr, wohin mit sich.

Naomis selbstzerstörerisches Wesen mündet in einem mental und körperlich kollapsartigem Zustand und ihre einzige Chance, sich nicht selbst zu verlieren, scheint Henning zu sein. Doch um ihn halten zu können, muss sie sich ihren schlimmsten Ängsten stellen.

Das Thema

Wie lange kommt ein Mensch ohne Schlaf aus, bevor er wahnsinnig wird?

Diese Frage stand zu Beginn im Raum. Doch um einen Menschen erstmal dazu zu bringen, nicht schlafen zu wollen, muss etwas extremes passieren, zum Beispiel ein Trauma. Aus einem Trauma entsteht Angst und aus der Angst eine oberflächliche Abwehrreaktion.

In Hypnophobia wollen wir uns damit auseinandersetzen, wie ein Mensch versucht, seiner größten Angst aus dem Weg zu gehen, was dabei alles schief gehen kann und wozu dieses Fluchtverhalten letztlich führt. Denn am Ende stehen immer die Fragen „Woher kommen unsere Ängste?“ und „Können wir unserer Ängste Herr werden?“

Das Thema Angst

Das Thema der Angst wird unserer Meinung nach zu selten aufgegriffen. Die meisten Unterhaltungsmedien dienen dazu, uns von unseren Ängsten fernzuhalten. Doch ein Film, der unterhaltsam ist und dem Zuschauer gleichzeitig vorführt, was in seinem Unterbewusstsein alles auf ihn lauern könnte, regt dessen Wahrnehmung für sich selbst an und führt zu einem bewussteren Umgang mit den eigenen Ängsten.

Es ist wichtig, dass wir darüber sprechen, was uns bedrückt, denn oft sind wir selbst nicht stark genug, unsere eigenen Barrieren zu überwinden. Und genau dazu will der Film letztlich anregen.

Umsetzung

Das Filmprojekt „Hypnophobia“ entsteht im Rahmen unseres Studiums im Bereich Film- und Fernsehproduktion an der WAM Die Medienakademie. Der Film ist dabei unsere abschließende Diplomarbeit und wird durch die Hochschule und ihre Dozenten überwacht und betreut.

Das Abgabedatum ist mit Mitte Oktober schon gesetzt und auch der Termin für eine Kinopremiere in Dortmund im Januar 2020 steht bereits fest.

Mit Aussicht auf unseren Abschluss widmen wir diesem Projekt deswegen unsere volle Aufmerksamkeit, sei es in der Hochschule in den Verschiedenen Seminaren oder in unserer Freizeit.

Der Drehzeitraum für den momentan als mittellangen Spielfilm angedachten Diplomfilm ist auf den Juli dieses Jahres festgesetzt. Unterstützt werden wir dabei von Kommilitonen, Studenten anderer Hochschulen/Universitäten, aber auch von waschechten Profis, die schon mitten in der Szene stehen. Das grundlegende Equipment beziehen wir von unserer Hochschule, nutzen aber auch die Möglichkeit, Equipment von verschiedenen Verleihern zu beziehen. Ein Filmstudio samt Ausstattung für verschiedene Set-Bauten ist ebenfalls vorhanden.

Wie Sie uns unterstützen können!

Genau wie jedes andere größere Projekt kommt auch dieses nicht ohne finanzielle Mittel aus. Natürlich beziehen wir einen Großteil des Geldes aus eigenen Mitteln oder Auftragsarbeiten. Allerdings werden diese allein nicht ausreichen, um das Beste aus dem Film herauszuholen.

Deswegen gilt: Die kleinste Spende, egal ob in Sach- oder Geldform, ermöglicht es uns, das Projekt noch besser zu gestalten und umzusetzen und unserer Idealvorstellung des fertigen Films ein wenig näher zu kommen.

Und auch Sie können davon profitieren. Jeder Sponsor wird namentlich im Abspann des Films und auf dieser Website genannt. Bei größeren Sponsorings haben sie außerdem die Möglichkeit Ihr Logo im Abspann und/oder auf dem offiziellen Filmplakat zu platzieren. Genauere Details dazu können sie gerne mit uns persönlich besprechen.

Melden sie sich einfach persönlich bei dem Ansprechpartner Ihrer Wahl oder schreiben sie einfach eine Mail über unser Kontaktformular!

Das Team

Sarah Wieck

"Schneiden ist für mich wie das Lösen eines riesigen Puzzles : Am Ende muss alles perfekt zusammenpassen"

Niklas Michalik

"Ein Bild stellt nicht einfach nur ein Abbild der Realität dar – jedes Bild erzählt eine eigene Geschichte."

Arvid Schmiedehausen

"Der Film ist das populärste Medium des Storytellings, doch vor allem ist er die Kombination verschiedenster Künste. Und das ist es, was ihn so spannend macht."

Rebecca Zehner

"Für mich ist eine Filmproduktion wie eine Maschine, bei der sichergestellt werden muss, dass alles funktioniert, damit das Produkt am Ende optimal wird."

Rebecca Zehner

Erste Aufnahmeleitung
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